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Scanbox

Neugestaltung der Speisenverteilung

Von schweren, unflexiblen Transportsystemen hin zu einem anpassungsfähigeren und effizienteren Arbeitsablauf — in der Herzogsägmühle wurde die Art und Weise, wie Mahlzeiten transportiert, portioniert und serviert werden, grundlegend überdacht. Das Ergebnis: weniger Lebensmittelverschwendung, mehr Flexibilität und eine gleichbleibend hohe Qualität im gesamten Versorgungsumfeld.

In der Herzogsägmühle, einer großen Einrichtung der Behinderten- und Altenhilfe in Süddeutschland, werden die Mahlzeiten zentral zubereitet und über ein weitläufiges Gelände verteilt — oft über längere Distanzen und in unterschiedliche Einrichtungen.

Hier sind Mahlzeiten mehr als nur Ernährung. Sie sind Teil der Tagesstruktur, der Betreuung und der Lebensqualität.

Während des Transports ist es entscheidend, die richtige Temperatur zu halten — nicht zu hoch, nicht zu niedrig — damit die Qualität bis zur Ausgabe erhalten bleibt.

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Wie wir die Arbeitsabläufe in der Herzogsägmühle verändern

Einschränkungen der bisherigen Lösung

Zuvor arbeitete die Küche mit großen, schweren Transportwagen, die schwer zu manövrieren waren, häufig gewartet werden mussten und für die teilweise keine Ersatzteile mehr verfügbar waren — was den Betrieb erschwerte und die Weiterentwicklung einschränkte.

Gleichzeitig unterschieden sich die Portionsanforderungen je nach Bedarf. Das eingesetzte Tablettsystem ließ sich nur schwer anpassen, was häufig zu unnötiger Lebensmittelverschwendung führte.

Neugestaltung des gesamten Prozesses

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, entwickelte das Küchenteam eine neue Arbeitsweise.

Anstelle vorportionierter Tabletts werden die Speisen heute in größeren Behältern zubereitet und erst näher am Ausgabepunkt portioniert. Dadurch können Portionsgrößen bedarfsgerecht angepasst werden — was Lebensmittelverschwendung reduziert und gleichzeitig das Mahlzeiterlebnis verbessert.

Einsatz von ScanBox Lösungen zur Unterstützung des Workflows

Zur Unterstützung dieser Arbeitsweise wurden temperaturgeführte Transporteinheiten von ScanBox eingeführt. Dadurch konnte die Küchenlogistik neu strukturiert und sowohl im Transport als auch im täglichen Ablauf flexibler gestaltet werden. 

So entstand eine Lösung, bei der Zubereitung, Transport und Ausgabe enger miteinander verzahnt sind.
Die ScanBox Einheiten erreichen ihre Betriebstemperatur innerhalb von etwa 30–40 Minuten und halten während des gesamten Transports eine stabile Temperatur — wodurch sowohl Lebensmittelsicherheit als auch Qualität gewährleistet werden. Im Vergleich zur vorherigen Lösung sind die ScanBox Einheiten kompakter, einfacher zu handhaben und lassen sich flexibel an unterschiedliche Mengen anpassen, unabhängig davon, ob eine kleine Gruppe oder eine größere Anzahl von Bewohnern versorgt wird. Dadurch wird der Arbeitsalltag erleichtert, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen.

Mehr als nur Mahlzeiten

In der Herzogsägmühle sind Mahlzeiten ein zentraler Bestandteil der täglichen Betreuung. Sie geben Struktur, fördern Selbstständigkeit und tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei.

Indem sichergestellt wird, dass die Speisen zur richtigen Zeit, in der richtigen Temperatur und angepasst an individuelle Bedürfnisse ankommen, werden Mahlzeiten zu einem verlässlichen und qualitativ hochwertigen Bestandteil des Alltags — sowohl für Bewohner als auch für Mitarbeitende.

Umsetzung in der Praxis

Die Umstellung erfolgte schrittweise, beginnend mit rund 120 Mahlzeiten und wurde im Laufe der Zeit weiter ausgebaut.

Die Lösung wurde in Zusammenarbeit mit dem ScanBox-Partner Großküchentechnik GmbH G. Schwarzbäcker, der auch das gesamte Küchenkonzept geplant und umgesetzt hat, implementiert sowie an bestehende Küchenprozesse und logistische Abläufe angepasst.

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ScanBox in der Herzogsägmühle

Vom Kunden verwendete Produkte

Ergo Line

Durchdacht gestaltete Boxen für die Warm- oder Kalthaltung von Speisen und einen effizienten Transport. Ideal für Küchen mit begrenztem Platz und häufigen Lieferungen.